Rollenbahnförderer puffert KLTs für kontinuierlichen Verpackungsprozess
Aufgabenstellung
Ein Hersteller von Verpackungssystemen benötigt für das Zu- und Abführen von Kleinladungsträgern (KLT) eine zuverlässige Pufferstrecke. Die leeren KLTs werden manuell bereitgestellt und müssen einer Beladungsstation zugeführt werden. Gleichzeitig sollen die bereits befüllten KLTs an einer manuellen Entnahmestation wieder bereitgestellt werden. Die Beladung und Entnahme soll über einen gewissen Zeitraum unabhängig voneinander erfolgen können.
Es werden KLTs mit den Abmessungen 400 x 300 mm eingesetzt. Die Behälter wiegen leer rund 1 kg und werden mit unterschiedlichen Kleinteilen in Plastikbeuteln beladen. Im gefüllten Zustand beträgt das Gewicht etwa 15 kg.
Lösung von mk
Für die Aufgabe wurden zwei parallel angeordnete Rollenbahnförderer RBF 2000 mit jeweils 5.000 mm Länge und 420 mm Breite eingesetzt. Die Förderer sind mit angetriebenen 24V DC Motorrollen mit einem Durchmesser von 50 mm und einer Teilung von 75 mm ausgestattet.
Die leeren KLTs werden zunächst manuell auf die Zuführstrecke aufgegeben. Am Ende der Strecke übergibt ein 90°-Transfer-Modul die Behälter auf die parallel verlaufende Rückführstrecke. Dort werden sie an der Beladungsposition gestoppt und aus der Verpackungsmaschine über einen Knickförderer KFG-P 2000 mit den verpackten Kleinteilen befüllt. Anschließend werden die beladenen KLTs über die Rückführstrecke wieder zur Ausgangsposition transportiert und dort für die manuelle Entnahme bereitgestellt.
Für ein staudruckloses Puffern der KLTs sind beide Förderstrecken in jeweils 13 Zonen unterteilt. Jede Zone verfügt über eine eigene Motorrolle und kann jeweils ein Fördergut aufnehmen. Ist die nachfolgende Zone belegt, stoppt der KLT automatisch. Sobald die Zone wieder frei ist, wird der Transport fortgesetzt.
Die beiden Pufferstrecken entkoppeln so die manuellen Arbeitsprozesse von der Verpackungsmaschine und ermöglichen dadurch einen zeitweise autarken Betrieb der Beladungs- und Entnahmestation.
Die Belegtmeldung und Freiraumüberwachung erfolgt über Lichtschranken, die direkt in die Seitenführungen der Rollenbahnförderer integriert sind. Für die dezentrale Steuerung kommt eine Steuerung mit integrierter Logik für bis zu zwei Motorrollen zum Einsatz. Kabel und Steuerung sind optisch ansprechend im Bandkörper integriert.
Kundenvorteile
- Kontinuierlicher Materialfluss: Mehrere KLTs können bedarfsgerecht zwischengespeichert werden.
- Staudruckloser Transport: Die ZPA-Steuerung verhindert unnötiges Auflaufen der Behälter.
- Dezentrale Steuerung: Keine aufwendige Integration in die bestehende Maschinensteuerung erforderlich.
- Flexibel und modular: Standardisierte RBF-2000-Module ermöglichen eine einfache Anpassung an unterschiedliche Anlagenkonzepte.
- Zuverlässig im Betrieb: Robuste Konstruktion und integrierte Komponenten sorgen für einen wartungsarmen Materialfluss.















