mk Verbindungselemente

Verbindungselemente

Montagefreundliche Verbinder mit Normschrauben für flexible und wirtschaftliche Profilkonstruktionen. Ob Kraftaufnahme, Design oder variable Winkelverbindung – filtern Sie gezielt nach Ihren Anforderungen und finden Sie den passenden Verbinder. Mehr erfahren >

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mk Verbindungselemente

Das mk Profilsystem sorgt mit seiner umfassenden Auswahl an Verbindungselementen für maximale Flexibilität und Zuverlässigkeit in der Auslegung von Profilkonstruktionen aus Aluminium. Je nach Anforderung an Kraftaufnahme, Torsionsmoment, geringem Montageaufwand oder Design, lassen sich mit unserer Vielzahl an Verbindern alle Vorgaben in jedem beliebigen Winkel realisieren. Alle Verbindungselemente greifen auf Normschrauben zurück.





FAQ Verbinder – Fragen und Antworten rund um unsere Verbindungselemente

Keine Antwort gefunden? Wir helfen gerne per Kontaktformular oder persönlich über Ihren zuständigen Ansprechpartner vor Ort.

Je nach Anforderungen bietet mk immer die optimale Verbindungstechnik. Ob Winkel-Platten-Spann-Knoten- oder Klemmverbindungen, in der folgenden Matrix erhalten Sie einen schnellen Überblick, welcher Verbinder für Ihre Anforderung geeignet ist.

Wie wähle ich die richtige Verbindung aus?

Aluprofile mit Winkeln verbunden

Die am häufigsten verwendete Verbindung von Systemprofilen ist die solide Winkelverbindung. Sie ist eine einfache und gleichzeitig besonders stabile Schraubverbindung. Der Winkel wird einfach mit der entsprechenden DIN-Schraube, der Sicherungsscheibe und der Lasche (Nutenstein) in der Nut des Aluprofils verschraubt. Für die Montage wird keine Profilbearbeitung benötigt.

Es können schmale oder breite Winkel mit kurzen oder langen Schenkeln, mit zwei oder mehreren Schrauben gewählt werden, je nach Anforderung an die Stabilität und Anschlusssteifigkeit. Die Verbindung kann jederzeit nachträglich montiert, wieder gelöst, verschoben und fixiert werden. Zudem können die Profile, dank der nicht benötigten Bohrung, problemlos wiederverwendet werden.

Dank der Verwendung metrischer DIN-Schrauben bieten Winkel die Möglichkeit auch Profile unterschiedlicher mk-Serien (25405060) oder andere Komponenten miteinander zu verbinden. Winkelverbindungen bilden zudem die Schnittstelle zu anderen Aluprofil-Systemen oder zum Stahlbau.

Winkel-Ausführungen mit Steg (gekennzeichnet durch ein „s“ in der Artikelbezeichnung: E25sE40s,…) verhindern eine unerwünschte Verdrehung und bieten eine exakt fluchtende Verbindung, auch bei nur einer Schraube je Schenkel. Zudem erleichtern Sie das Einrichten rechtwinkliger Konstruktionen.

In die seitlichen Bohrkanäle der Winkel können darüber hinaus Gewinde zur Befestigung von Flächenelementen geschnitten werden.

Befestigung von Flächenelementen mit Winkeln

Nahezu alle Winkel sind im Shop auch als komplettes Set erhältlich. Dieses umfasst zusätzlich das notwendige Befestigungsmaterial (Schrauben, Sicherungsscheiben, Nutensteine/Laschen) in entsprechender Menge.

Neben den 90°-Winkeln für die jeweiligen Profileserien, sind auch Winkel-Ausführungen für spezielle Anforderungen verfügbar:

Die folgende Matrix zeigt einen Überblick über die max. Belastbarkeit von Schraubverbindungen. Die angegebenen Werte der max. Betriebskraft und Reibschluß beinhaltet einen Sicherheitsfaktor von s0 = 2 gegenüber den max. Werten gemäß Literatur. Die Angaben gelten bei Raumtemperatur für Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8.

Für welche Umgebungsbedingungen sind Aluprofile geeignet?

Sicherheitsfaktoren
Je nach Anwendungsfall sind folgende Sicherheitsfaktoren zu empfehlen:
Ruhende und schwellende Belastung: s0≥2
Wechselnde Lastrichtung: s0≥3
Dynamische Belastungen: s0≥4
Vibrationen und Stoß: s0≥5

Die folgende Tabelle dient zur groben Orientierung, wie sich die Ausreißfestigkeit bei verschiedenen Profil-Laschen-Kombinationen verhält, am Beispiel der M8-Laschen (Lasche 1Einschwenklasche 1Nutlasche 1Nutenstein 1) in Profilen der Serie 40 und Serie 50.

Wie belastbar sind die Laschen (Nutensteine) von mk?

ür leichte und extra leichte Profile ist die Ausreißfestigkeit reduziert und vorzugsweise lange Laschen (Lasche 2, Lasche 3, etc.) zu nutzen. Auch bei Laschen, die eine kleinere Auflagefläche im Vergleich zur Standardlasche haben, ist die Ausreißfestigkeit reduziert.

Sowohl Winkel- und Plattenverbindungen als auch Profilklemmen und der Ankerverbinder benötigen keine weitere Profilbearbeitung. Die Verbinder können jederzeit nachträglich montiert, verschoben oder demontiert werden. Zur Montage aller anderen Verbinder wird entweder eines der Profile stirnseitig mit einem Gewinde oder Gewindeeinsatz versehen und/oder es wird eine seitliche Bohrung im Profil benötigt.

Zur Kostenoptimierung bieten extra-leichte Profile einen mittigen Bohrkanal mit Ø D=7,4 mm. Dieser ermöglicht das direkte Einschrauben von selbstfurchenden Schrauben. Die Montagekräfte sind jedoch recht hoch und es werden Schrauben mit speziellem Gewinde benötigt. Wir empfehlen daher eine Endenbearbeitung mit Gewinde oder Gewindeeinsatz, wodurch auch alle üblichen M8 Schrauben genutzt werden können.

Reinraumregal aus Aluprofil

Konstruktionen für Reinräume oder mit hohem Anspruch an die technische Sauberkeit, sollten aus sogenannten Reinraumprofilen gefertigt werden. Diese zeichnen sich durch eine glatte und geschlossene, also Nut-freie Oberfläche aus, wodurch Schmutzansammlungen verhindert werden. Generell sind alle innenliegenden Verbinder, wie z.B. die einfache Schraubverbindung (siehe auch Frage 8), Spannverbinder und insbesondere der Reinraumverbinder, aber auch Eckknoten für die Verbindung von Reinraumprofilen geeignet. Durch deren Verwendung entstehen keine weiteren Störkonturen an der Konstruktion. Für die Befestigung notwendige Bohrungen oder geöffnete Nuten, können ganz einfach mit dem entsprechenden Stopfen oder Verschlussprofilen verschlossen werden.

ESD-Lasche für leitfähige Aluprofil-Verbindungen

Um eine leitfähige Verbindung der Profile untereinander herzustellen, werden einfach die mit dem ESD-Symbol gekennzeichnete Laschen/Nutensteine verwendet. ESD-Laschen besitzen eine Prägung, die die isolierende Eloxalschicht des Aluprofils durchdringt. Somit wird über die Schraubverbindung die Leitfähigkeit der Profilverbindung gewährleistet. Dies bedeutet im Fall einer nachträglichen Elektrifizierung, dass nur noch der Schutzleiter einmalig mit der Aluprofil-Konstruktion verbunden werden muss, um eine Erdung herzustellen.

Die Schraubverbindung gibt Anwendern die Möglichkeit, Profilkonstruktionen ausschließlich aus Normteilen zu erstellen. Die Verbindung erfordert im Profil 1 ein Gewinde M8 (extraleichtes Profil) oder einen Gewindeeinsatz M8. Im Profil 2 ist eine Bohrung ø 10 mm an der Verbindungsposition erforderlich, um die Schraube mittels Innensechskantschlüssel anzuziehen. Bei bündigem Abschluss inkl. Endkappe ist die Bohrung mit 15 mm Randabstand auszuführen.

Zum Katalog

Winkel- und Konsolenverbinder werden einfach mit den im Set enthaltenen DIN-Zylinderkopfschrauben, Sicherungsscheiben und Nutensteinen in der Nut des entsprechenden Aluprofils verschraubt. Für die Montage wird keine Profilbearbeitung benötigt. Die Verbindung kann jederzeit wieder gelöst, verschoben und fixiert werden. Winkel mit Steg verhindern eine unerwünschte Verdrehung und bieten eine exakt fluchtende Verbindung.

Der Spannverbinder B51.03.004 für die Serie 40 ist eine Alternative zu den gängigen Winkeln, wenn Nuten zum Einbringen von Flächenelementen frei bleiben müssen oder wenn Konstruktionen ohne sichtbare Verbindungselemente erstellt werden sollen. Im Profil 1 ist eine Bohrung ø 10 mm mit einem Abstand von 15 mm zur Stirnseite erforderlich. Der Anker wird in den mittigen Bohrkanal von Profil 1 eingeschoben und mit der Nutmutter durch die Bohrung fixiert. Der Verbindungsanker kann nun in die Nut von Profil 2 eingeschoben und an beliebiger Verbindungsposition mit dem Gewindestift der Nutmutter angezogen werden.

Die Spannverbinder B51.03.040 und B51.03.041 mit Druckstück für die Serie 40 sind eine Alternative zu den gängigen Winkeln, wenn Nuten zum Einbringen von Flächenelementen frei bleiben müssen oder wenn Konstruktionen ohne sichtbare Verbindungselemente erstellt werden sollen. Ein Profil lässt sich mit dem Spannverbinder nachträglich montieren, auch wenn die Stirnflächen des zweiten Profils bereits verschlossen sind. Im zu montierenden Profil 1 ist eine Bohrung ø 10 mm mit einem Abstand von 15 mm zur Stirnseite erforderlich. Die Nutmutter wird in die Bohrung eingeführt. Der Anker wird an beliebiger Verbindungsposition in die Nut des zweiten Profils eingesetzt. Durch das Druckstück (Kugel mit Feder) wird der Anker in der Nut fixiert und die Montage von Anbauelementen in der Senkrechten somit enorm erleichtert. Der Ankerstift wird nun in den mittigen Bohrkanal von Profil 1 eingeführt und der Gewindestift der Nutmutter angezogen.

Der Ankerverbinder B51.03.050 ist ein Profilverbinder, der keine Bearbeitung des Aluminiumprofils benötigt. Er wird in den Bohrkanal ø 10 mm der Alu-Profilserie 40 geschoben und über eine Schraube verspannt. Über die seitlichen Anker wird er mit dem zweiten Aluprofil verbunden und ist damit gleichzeitig vor Verdrehen gesichert.

Der Spannverbinder S B51.03.090 wurde speziell für die stirnseitige, leitfähige Verbindung von Aluprofilen der Profilserie 40* entwickelt. Dabei sind einfache, aber stabile 90°-Verbindungen ohne äußere Störkonturen realisierbar. Die Verbindung erfordert nur einen geringen Montageaufwand: Zwei Schrauben bei Erstmontage, eine Schraube lösen und anziehen zum Verschieben.

Das senkrecht montierte Profil benötigt zunächst ein stirnseitiges M8 Gewinde (direkt ins Profil geschnitten oder mittels Gewindeeinsatz M8) im mittigen Bohrkanal. Der Verbinder wird nun mit der M8 Senkschraube handfest in das Gewinde geschraubt. Anschließend wird die Schraube wieder um ca. 1,5** Umdrehungen gelöst, so hat der Verbinder den richtigen Abstand, um das Profil in die Profilnut des zweiten Profils einschieben und positionieren zu können. Anschließend wird die Verbindung über den 45° gelagerten M8 Gewindestift mit 12 bis 14 Nm angezogen. Zum Verschieben der Verbindung muss der Gewindestift wieder ausreichend gelöst werden.

Mit Eckknoten können bis zu 3 Profile stirnseitig miteinander verbunden werden. Offene Eckknoten werden mittels Normschrauben befestigt. Dafür ist im mittigen Bohrkanal jedes der Profile ein Gewinde M8 (extraleichtes Profil) oder einen Gewindeeinsatz M8 erforderlich. Durch die Öffnungen im Knoten wird dieser in den Gewindeeinsätzen des jeweiligen Profils verschraubt.

Mit Eckknoten können bis zu 3 Profile stirnseitig miteinander verbunden werden. Geschlossene Eckknoten werden mittels inkludierter Spannverbindung befestigt. Dafür ist in jedem der Profile Serie 40 eine Bohrung ø 10 mm (Serie 25: ø 5,8 mm) mit einem Abstand von 15 mm zur Stirnseite erforderlich. Die Nutmuttern werden in die Bohrungen eingeführt. Die Spannbolzen werden in dem Knoten verschraubt und in den jeweiligen mittigen Bohrkanal eingeführt und der Gewindestift der Nutmutter angezogen.

Kontakt

Tel.: +49 228 4598-0
info(at)mk-group.de

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